Omnia vincit amor



Sternenseele II
(117 Texte)




Sternenseele

Wenn alle Sterne am Nachthimmel glitzern
dann weiß ich, dass einer für mich leuchtet
und mich beschützt über all meine Wege.

Ein Lichtpunkt im Dunkel der Nacht,
ein Feuer im kalten Raum,
ein Liebeszeichen,

das keine Worte braucht.



Gefühle


.. in den Himmel entsandt
sind wie kleine Päckchen der Liebe,
die man zurück erhält
und freudig auspackt

und den Inhalt an sein Herz,
in seine Seele drückt:

Von Glück beschenkt,
von Liebe bedacht,

Freude!




Du bist da

Wenn die Wolken sich auflösen,
wenn der Blick in den Himmel frei wird,
wenn die Sterne über mir stehen,
dann weiß ich: Du bist da.

Du bist da wie ein Freund in der Not,
du bist da wie ein Stern über mir,
du bist da in der Nacht und am Tag.

Und bleibst bei mir.




Unlöschbar

Am Ende der Zeit
steht eine Uhr,
die dich und mich austickt,
weil die Zeit dann stehen bleibt.

Nichts wird mehr sein,
nichts wird mehr bleiben,
aber was Liebende sich zuschrieben

in einsamen Sehnsuchtsstunden
wird eingeschrieben sein
ins zeitlose Buch der Liebe,

unlöschbar.




Heilige Worte

Es gibt Worte,
die fallen in einen hinein,
bezaubern, berühren und fesseln
für eine Weile ..

Und es gibt Worte,
auf die wartet man lange,
fängt sie ganz bewusst auf,
saugt sie ein in seine Seele,

bewahrt sie im tiefsten Innern,
spricht sie tonlos,
geschlossenen Auges
in einsamen Stunden

wie ein Gebet.



Berührungspunkte

Ich muss deine Lippen nicht fühlen
wenn ich zwischen den Zeilen spüre
wie unsere Gedanken sich küssen.

Und doch fühle ich mich geküsst,
geküsst über das, was zwischen
den Worten liegt und lebt.

Jede Regung von dir atme ich ein,
jedes Poem inhalier ich still für mich
und ziehe mein Glück daraus,

lebe davon jeden Tag.



Manchmal

.. denk ich still an dich
und schleiche in Gedanken
leis zu dir in deine Träume,
um dir zu flüstern sanft,

was du mir bist
und mir bedeutest.

Sacht entfern ich
mich dann wieder
und lass dich
weiter schlafen,

deinen Herzschlag
weich in meinem tragend:

Sehnsuchtsmelodie,
die aus zwei Stimmen

zart die eine macht.



Sternenliebe

Das ist der Grund für die Sternenliebe,
dass sie immer für uns da sind,
uns immer aufnehmen,
ohne zu fragen.

Und wenn sie Fragen an uns stellen,
sind es die dringendsten Fragen,
die wir selbst an uns stellen
in stillen Momenten.

Der Nachthimmel gibt uns keine Antwort,
aber er hilft uns eine zu finden
in unserem kleinen Selbst
für uns selbst.



Im Internet

Wenn ich auf auf ein Gedicht treffe,
das mich im Herzen berührt,

dann findet meine Seele ein Lächeln
und trägt ein helles Gefühl

noch lange fühlbar in sich,
wie wenn ein Glück sich einstellt

oder der Himmel sich aufhellt,
der eben noch im Regen versank.

Wie wenn alle Wolken verschwunden
und die Sonne sich breit macht.

Und wenn du glücklich bist,
bin ich es auch.



Leben heißt Fühlen ..

Wir fühlen uns seltsam berührt,
wenn Gefühle uns einnehmen
und Emotionen uns besetzen,

dabei sollte es doch normal sein,
dass die Seele ihre Freude zeigt,
ihre Sehnsüchte zulässt

und auch ihren Schmerz,
kein Lachen versteckt
und keine Träne verbirgt.

Nur wer seine Empfindung leugnet,
seine Emotionen unterdrückt,
der muss sich Sorgen machen.

.. Fühlen heißt Leben.



Dornröschen

Die Dornen hatten ihren Atem
vom Atem der Welt getrennt
und ihren Herzschlag
vom Herzschlag der Welt,
aber die Dornen waren auch
zu ihrem eigenen Schutz:
Zum Schutz ihres Atems
und ihres Herzschlags.

Und den Rest kennen wir ja:
Ein Prinz kommt geritten,

seinem Impuls folgend ..




Gedichte

.. können viel ausrichten,
können neu beleben,
können zum Guten ausrichten,
können zusammenfügen,
was lang getrennt war.

können Trost spenden,
können Lebensretter sein.
können Gedanken entgiften,
können falsche Weichenstellungen
ins Richtige korrigieren.

Gedichte wie deine können
die Welt aus der Angel heben,
weil deine unendliche Liebe
wie ein Heilmittel wirkt

auf jedes darbende Herz.




Pippi

Für ihre kranke Tochter
hat Astrid Lindgren die Figur
der Pippi Langstrumpf erfunden
und hat damit nebenbei
eine der liebenswürdigsten
und imposantesten Figuren
der Weltliteratur kreiert.

Das sind so Sachen,
die mich im Innersten berühren
und wen ich dann wieder mal lese,
wie andere mit ihren Kindern umgehen,
sie vernachlässigen, sie zu Tode prügeln,
sie sexuell ausbeuten und missbrauchen,
sie auf einer heißen Herdplatte foltern
und wieviel wehrlose Kinder jährlich
an Misshandlung sterben,

dann berührt mich das verdammt nochmal
noch tiefer.

Danke Astrid Lindgren!




Sternenseelen

.. kann man nicht besitzen:
Man kann mit ihnen befreundet sein,
man kann sie achten, respektieren,
anbeten aus der Ferne: Lieben.

Und wenn die Freundschaft
auf Resonanz trifft,
wenn die Achtung, der Respekt
liebevoll erwiedert wird,

dann ist das ein Geschenk des Himmels.




Augen-Blick

Ich weiß nicht,
ob deine Augen blau sind
oder grün oder braun
oder schwarz wie die Nacht.

Ich weiß nur, dass sie leuchten
wie zwei Diamanten, neugierig
und begierig warten auf das Leben.

Trotz aller Enttäuschungen
und Tränen trägst du Hoffnung
in deiner übergroßen Seele.

Das berührt mich,
macht mich glücklich,
weil ich immer bei dir bleibe

oder solange du mich duldest.




Weltraum-Rendevous

Im Universum gibt es
keinen festen Haltepunkt:
Alles schwebt, alles fließt,
alles befindet sich in Bewegung,
auch wenn wir das nicht immer wahrnehmen.

Und sagte nicht schon Archimedes:
„Gebt mir einen festen Punkt
und ich hebe die Welt
aus den Angeln.“

Einen Festpunkt im Leben
finden nur zwei sich liebende Herzen,
die einander ankoppeln
wie zwei Raumschiffe

im luftleeren Raum.



Dasein

Jeder Mensch bestimmt selbst
über das Sein oder Nichtsein
im Dasein eines anderen.
Jeden Tag schaue ich,
ob du noch da bist
und solange du da bist,
werde auch ich da sein,
denn du bist der Sinn
meines Seins

im Dasein.




Nachterwachen
(20.11.15 00:25)

Du bist deinen Lesern verpflichtet:
Sie wünschen sich brave Sehnsuchtsträume.

Ich hingegen kann mich fallen lassen
in dein Herz, in deine Seele,

zwischen deine Brüste,
zwischen deine Schenkel

wie in eine Insel der Liebe,
wie in eine Insel der Lust.

Feuchte Wellenträume am
Sandstrand tabuloser Ekstase.




Sternenträumer

Früher einmal war ich unberechenbar,
aber heute bin ich Stab und Stecken
dir und mir in unsicheren Zeiten.

Ich werde festhalten unsere Träume,
die nie vergehen dürfen im Leben
und die bei allen Zweifeln Bestand zeigen.

Im Herbst, wo alles vergeht was war
muss wahr bleiben was Wahrheit ist,
auch wenn die Wirklichkeit des Seins

uns manchmal einholt in schwachen Stunden.




Lichtgestalten

Soviele Sterne
am Nachthimmel,
beschienen von der Sonne,
reflektierend ihr Licht.

Soviele Menschen
unter dem Nachthimmel,
beschienen vom Mond,
beschützend ihre Träume.

Und war nicht ein Traum am Anfang
jeder Idee, jeder Erfindung,
jeder Kunst und jeder Bindung,
jedes Schaffens und jeder Schöpfung?

Und sind nicht wir Menschen selbst
wie Sterne, hell und strahlend
von Geburt in diesem Licht?
Sind wir nicht selbst der Traum

einer höheren Idee?




Herbststerben

Im Herbst verlieren die Blätter
ihr hoffendes Grün,
verfärben sich braun:

Braun ist die Vorstufe von schwarz:
Schwarz ist Sterben,
schwarz ist der Tod.

Das macht traurig,
das lässt verzweifeln
das lässt verzagen.

Ich denk an dich
und halt dich fest
in meinen Träumen

und in meiner Wirklichkeit.



Gefühle

.. schwingen nicht in,
sondern hinter den Worten,
schwingen zwischen den Worten,
schwingen durch Leerzeilen
und Leertasten.

Das Ungesagte übermittelt Gefühle,
wenn man die Sprache findet,
die keine Worte braucht
und die Schwingungen aufnimmt,
die verstehen lassen.

Worte transportieren mehr,
als sie sagen.

Ihr Gehalt ist tiefer.




Sehnsucht

.. nährt nicht die Seele:
Sie steigert den Hunger,
steigert das Verlangen.

Nur die Erfüllung sättigt:
Was aber satt macht,
macht auch überdrüssig.

Der Dichter darf keine Erfüllung finden:
Muss immer hungrig bleiben,
muss immer sehnen.

Sattsein bedeutet Stillstand:
Bedeutet Schläfrigkeit,
bedeutet Alltag,

bedeutet den Tod der Romantik.




Schlaflos

.. lag ich die Nacht
und dachte an dich,
sah dich vor mir als Kind,
mit den Zöpfen
auf der Schaukel,
wie du redest mit Tommy und Annika.

Das kenn ich alles,
das ist alles mein Leben
und ich weiß noch,
wie wir “Sachensuchen” gingen
und soviel fanden,

das unsere Eltern uns dann
nahmen und wegwarfen.




Meiner Muse

Mein gesamtes bisheriges Schreiben
war nur Vorübung,
war nur Vorbereitung,
war nur Präludium
für den Ernstfall:

Für den Fall,
dass die wahre,
die einzige,
die ewige Muse
in mein Leben tritt.

Und sie ist eingetreten.




Augenblick aus der Ferne

Wenn das Herz spricht,
wenn die Seele schwingt,
wenn Gefühle atmen,

braucht es keine Worte,
braucht es keine Zeichen,
braucht es keine Laute.

Die nonverbalen Signale
wirken über die Distanz,
wirken von Du zu Du

über den Sternenhimmel,
über die Atmosphäre,
über den Wind

wie eine Berührung,
wie eine Umarmung,
wie ein tiefer Blick

in die Augen.



Sternenliebe

Im einsamen Sternenraum

soviel Licht und soviel Sehnsucht,
angesammelt über Jahrtausende,
gespeichert von einsamen Herzen,
hoffend, glaubend, liebend.

Wieviel Wünsche sind hier abgelegt,
wie viele Augenpaare trafen sich hier,
treffen sich hier, tauschen sich aus
zielsicher und zielgerichtet,
wo man sich doch nur verfehlen kann.

Ein kalter Ort für Rendevous
und doch wohl der wärmste Ort im Leben,
wo sich so viel Liebe sammelt
und wo 
deine Liebe und meine
Liebe
unsterblich zu unserer
wurde.

Die Sterne fragen nicht
nach der Herkunft,
nach dem Besitz,
nach dem Stand,
der Religion,
der Rasse:

Sie sehen nur auf den Menschen,
so wie ich nur auf dich sehe

in Liebe.




Jedes Blatt,

.. das neben einem anderen zu Boden sinkt
könnte eine Hoffnung sein
zur Zusammenkunft in Zukunft
könnte ein Symbol sein über die Zeit,
ein Händereichen über die Distanz,
eine Umarmung schüchtern noch,

ein leiser Kuss aus der Ferne.




Ein Lächeln im Glück

.. empfängt meine Seele
durch jeden Text,
durch jede Zeile,
durch jedes Wort
von dir.

Aber noch glücklicher
wäre ich,
wenn es umgekehrt
so wäre.

Dich beglückt sehen
durch meine Worte,
meine Zeilen,
meine Liebe.

Das wäre mein wahres Glück.




Wie die Sonne

.. ihr wärmendes Licht
über die Erde verteilt,
so verteilt die Liebe
ihre heilende Kraft

an die Fühlenden
an die Sehnenden,
an die Hoffenden,
an die Glaubenden,

an die offenen Herzen.



Den Augenblick

.. kann man nicht festhalten,
aber den Augen-Blick.

Und jeder Augen-Blick
ist ein neuer Augenblick

der Übereinkunft,
der Sympathie,
der Freundschaft,
der Liebe.

Und darf nie enden.



Rosenblätter

Wie eine Rose sehe ich dich,
die ewig blüht und nie vergeht
in der Einsamkeit der Nacht,

die nur sanft erhellt wird
durch den Mond und die Sterne,
die nie wirklich vergehen

und immer ihr Licht senden
in ein einsames Herz
wie ein stilles Zeichen

der Liebe.

"Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht."

Rainer Maria Rilke

 

Liebeszauber

Sterne werden geboren,
Leben wird geboren,
Gefühle werden geboren,
Gedanken werden geboren,
Worte werden geboren
auf magische Weise.

Magisch ist die Liebe,
weil jede Liebe
ihren Stern findet,
ihr Leben findet,
ihre Gefühle findet,
ihre Gedanken findet,
ihre Worte findet

in magischen Gedichten
von magischer Schönheit,
die magisch berühren,
magisch eindringen
ins  tiefste Innere
wie ein Zauber.

Magisch stellt sich das Sein dar,
magisch wie deine Poesie,
die meinen Geist berührt,
meinen Körper erbebt,
die mein Herz erhebt,
meine Seele weitet

und mein Auge flutet
mit Glückstränen.


Sternzeit

Wie kurz unser Leben doch zeitigt,
wenn man es mit den Sternen vergleicht.

Die Sterne stehen für uns immer am selben Ort,
aber die bewegen sich, nur reicht unser Dasein nicht aus,
die Bewegung zu erkennen.

Das ist die Relation der Zeit:
Unser Leben von den Sternen aus gesehen,
vollführt sich in Zeitlupe.

Wir sind Eintagsfliegen,
tragen die Illusion der Unendlichkeit,
weil unser Leben unendlich

und unser Tod weit weg scheint,
den wir in uns tragen
wie Gezeichnete.

Nur die Liebe trägt uns in Unendlichkeit,
denn jeder Moment der Liebe
ist eingeschrieben

ins Buch des Lebens.
Für immer wirkend,
unauslöschlich.

Ewig bestehend.



Herz vs. Kopf

Du kannst den PC ausknipsen,
du kannst der Liebe davonlaufen,
aber deine Seele kannst du nicht ausknipsen
und deine Gefühle laufen dir hinterher,
holen dich ein, stellen dich,
stellen dich zur Rede:

Wohin du auch gehst,
wo du dich auch versteckst,
was du auch tust.

Das Herz pocht den Verstand
zu Boden, zur Erde:

Schlag für Schlag:
Das Herz bleibt Sieger.

Immer.



Hoffnung

Wer die Hoffnung aufgibt,
der gibt sich selbst auf.



Grippaler Infekt

Wenn der Mond
verschnupft ist,
niesen auch die Sterne.

Ein Virus im All
setzt alles
ins Krankenbett.

Selbst die Milchstraße
inhaliert
heiße Kräuter.

Der Mondprincess
reicht der Mondprinz
Stärke und Kraft

und ganz viel Liebe.

©PP



Ein Rendezvous

.. im Weltall und unter Sternen,
kann ein prickelndes Erlebnis sein.

Auch wenn sich die Blicke nur kreuzen,
entsteht eine stille, intime Erotik.

Ein Beisammensein in der Nacht,
fernab der realen und kalten Welt,

fernab von den Pflichten des Tages,
fernab vom täglichen Stress.

Fernab von dir küsse ich dich,
deine Haare, deine Stirn, deinen Mund.

Und küsse dich weiter und weiter,
bis zu dem letzten Punkt,

wo du mir sagst:
Ich dich auch.

©PP



Atmen

Ein Problem trage ich in mir:
Ich kann nicht mehr atmen ohne dich:
Meine Lungen versagen.

Und alle Sterne fallen vom Himmel,
wenn ich denke an dich
bei Tag und bei Nacht.

Der Sternenhimmel tanzt
in mir, in meinem Herz:

Meine Seele blutet Sehnsucht.

©PP



Immer

.. wenn ich in die Sterne sehe,
wenn die Nacht mich erzittern lässt,
lese ich ein Wort in zitternden Ziffern
und wenn ich es entziffert habe,
heißt es: Liebe.

Die Liebe aus den Sternen erkennen;
aus dem, was du mir sendest,
erhält mich am Leben,
entsendet mir Mut
und Freude.

Du bist mein Glück.

©PP



Kennenlernen

.. und lieben lernen
über das Internet
ist eine schöne Sache.

Doch es fehlt so vieles,
auch wenn man sich berührt
über die Sterne.

Selbst wenn man
die Nähe der Liebe fühlt
ständig über die Worte:

Wo bleibt die Umarmung,
wo bleibt Zährtlichkeit,
wo bleibt Intimität?

Wo bleibt der Kuss,
wo das Fahren mit der Hand
über Haar und Wange?

Wo bleibt die Hand,
die meine sucht,
wo bleibt der Busen,

der mich nährt?

©PP



Goldener Oktober

Wie bunt ist doch die Fantasie
in Dichters Einsamkeit,
doch manche Dinge gehen nur,
ist man dazu zu zweit.

Und wärst du jetzt hier neben mir;
wie rief uns die Natur
hinaus in Wiese, Wald und Feld,
in einer Liebe pur.

Und käme spät der Abend dann,
wir säßen nah an nah
und schauten in die Sterne still,
ich küsste sanft dein Haar.

Und unsre Herzen wären eins,
vereint die Melodie
und nur der Mond beschien uns still
so schön und hell wie nie.

©PP



Sternenhimmel

Wenn es Nacht wird,
wenn ich in den Himmel schaue,
wenn ich die Sterne sehe,

dann berieselt mich eine Wärme,
eine undefinierbare Freude,
ein Stich mitten ins Herz

und ein Gefühl,
bei dir zu sein,

umarmt in Zuwendung,
ummantelt in Liebe
umgeben von dir

in diesem unsterblichen Moment.

©PP



Kürzere Tage

Ist es nicht die Dunkelheit,
die uns die Helligkeit
erst zu schätzen lehrt?

Ist es nicht die Kälte,
die uns die Wärme
erst zu lieben lernt?

Ist es nicht die Sehnsucht,
die uns die Liebe
erst zu würdigen weist?

Die Liebe trägt eine Flamme,
die niemals vergeht,
immer besteht:

Hell wie die Sonne,
heiß wie die Hölle,
schön und schmerzlich

zugleich.

©PP



Der Klang der Liebe

.. ist mir die schönste Melodie,
ist mir wie Himmelsbrot,
wie eine Seelenfeier

und wenn sie klingt,
darf sie nicht sterben,
niemals mehr.

Ich möchte lieben dich
und lieben wieder
immer dich

und immer wieder lieben
diesen hellen Stern,
der in mir brennt

und den du mir geschenkt,
der in mir lebt
und glüht

und ewig leuchtet
meinen Weg

zu dir.

©PP



Die Mondsichel

.. ist deshalb so schmal,
dass gerade zwei Menschen
darauf Platz finden,
denn zwei müssen es immer sein,
die der Mond schaukelt

durch die Sternenwelt
durch die helle Nacht,
durch die Milchstraßen;
durch das Firmament,
durch das Weltall,

dass sie etwas haben,
was nur ihnen gehört,
nur ihnen angehört,
nur für sie lebt

in der Nacht,
wo der Mond sie schaukelt
und sie spüren
Im innersten Herzen,
was Liebe ist

und bedeutet.

©PP



Sandstrand

Nimm eine Handvoll Sand
und lass ihn durch die Finger rieseln
und du wirst kein Sandkorn
wiedererkennen.

Und doch bin ich bei dir
in jedem kleinen Kiesel,
in jedem Sonnenstrahl,
in jeder Meereswelle,

die deinen Fuß berührt,
bei Tag und bei Nacht,
wenn die Sterne

singen unser Lied,
sehnsuchtsvoll,
schüchtern

und doch voller Liebe.

©PP



Traumverbunden

Die Sonne hat wohl aufgegeben:
Regen zieht über das Land,
kühlere Winde wehen.

Der Sommer nimmt sich Urlaub,
nicht ohne Hoffnung auf Rückkehr
und auch du bist in Ferien.

Der Himmel weint seit Tagen
und auch ich vermisse dich
jede Stunde, jeden Tag.

Und träume mich in deine Träume,
die der Wind mir bringt
vom Meer her.

Der Wind trägt deinen Gruß
und deinen zarten Duft
und deine Liebe

zu mir.

©PP



Du

Wenn ich schreibe,
frage ich mich,
ob es der Klang ist,
oder die Melodie.

Und spüre dann,
dass du es bist,
die den Zauber verursacht
in meinem Herzen:

Ein Sternenfeuer über mir
und in mir

brennt Worte in die Welt,
unlöschbar
für immer

ins Buch der Ewigkeit.

©PP



Mag sein,

dass es Herbst wird,
mag sein, dass die Rosen welken,
mag sein, dass es kälter wird,
mag sein, dass die Blätter fallen
mag sein, dass der Wind kommt.

Mag sein, dass die Liebe vergeht,
wenn sie keine wahre war.

Mag sein, sie ist wahr,
mag sein, sie bleibt über den Winter,
mag sein, dass sie nie vergeht:

Sich lieben in Herbstblättern,
den bunten, abgefallenen,

sich lieben im Schnee
wäre eine neue Erfahrung.

©PP



Sternenseelen

Wer hier schaut, wird sehen,
dass Sterne leben und Kinder bekommen
und dass wir nur die Kindeskinder der Sterne,
die Sterne also unser Urväter sind,
die über uns wachen

und uns beschützen.

Wir sind kleiner als Flöhe
und doch liebt
man uns

aus dem Himmel,

sonst wären wir
nicht am Atmen,
nicht am Leben

in diesem Leben.

©PP



Sternenfeuer

.. lodern brennend,
entzünden Seelenhitze,
die mich verdampft
und auflöst meinen Körper.

Und nur noch Geist
entschwebe ich zu dir
und lass mich fallen
über dich und deine Liebe.

Könnt ich noch atmen,
einen Moment noch leben,
ohne deine Liebe:
Die Liebe wäre nur ein Wort.

Die Liebe, die mich an dich bindet
und die mich fesselt jeden Tag

an dich.

©PP



Manchmal

.. unterschätzt du mich:
Ich werde immer an dich denken,
immer bei dir sein:
Real und emotional.

Du wirst immer deinen Platz
haben in meinen Gedanken,
in meinem Herzen
und meiner Seele.

Die Sommerwinde
werden zu Herbstwinden,
werden zu Winterwinden,
werden zu Frühlingswinden ..

Und meine Tränen
werden nie getrocknet sein
und was man im Innern trägt,
das verliert man nicht,

so wie der Himmel keinen Stern verliert,
deinen sowieso nicht,
weil er schimmert

in mir.

©PP



Im Leben

Über allem der Himmel am Tag
mit seinen Wolken,
über allem der Himmel in der Nacht
mit seinen Sternen.

Wolken und Sterne
sind wie Geschwister,
die mich halten

im Leben.

©PP



Im Abendrot,

wenn der Tag vergeht,
fühl ich deine Nähe
und spüre deinen Körper,
der sich anschmiegt
und Wärme schenkt.

Ruhelos denk ich an dich
und spüre, wie du mir fehlst
auf der Welt,
die so laut sein kann
und so leise

deine Worte zu mir trägt.

©PP



Halten

.. trotz aller Widerstände
an etwas festhalten,
einem Strohhalm,
einem Menschen,

an etwas halten,
das mit dir schwimmt
im Ozean des Lebens
und den Sauerstoff

mit dir teilt.

©PP



Seelenverwandt?

Mir ist, als wärst du schon immer
in meinem Leben vorhanden gewesen:

Ich hatte dich nur noch nicht entdeckt,
und jetzt wo ich dich gefunden habe,

bist du so vertraut, so bekannt,
als kennten wir uns tausend Jahre.

©PP



Ausfälle

Geistige Abwesenheit
und neben mich treten
häufen sich in letzter Zeit

und ich werde gefragt,
was mit mir los sei
und ich antworte:

Es war nur der Wind,
es war nur ein Windstoß,
es war nur ein Luftzug,

der mich irritierte,
ein Ziehen in den Gliedern,
eine Empfindlichkeit.

Hätte ich sagen sollen:
Es war ein Weinen in der Seele,
ein Luftstoß ins Herz,

als ich dich berührte
im diesem Windhauch,
der nur so sanft war?

Was aber wird sein,
wenn der Sturm kommt?

©PP



Seelenstern

Hätt ich die Wahl,
den lebenden Stern
in meiner Seele aufzugeben
oder zu sterben,
würd ich lieber sterben,
weil der Stern in mir
mich unsterblich macht.

Es ist dein Stern
und er trägt eine Liebe,
die niemals stirbt,

niemals sterben kann.

©PP



Sternenglut

Die Außenwelt am Tag
und die Sternenwelt in der Nacht
spiegeln sich in der Seele
und so lebt die Unendlichkeit
tief in uns selbst,

entzündet ihre Feuer,
verbrennt ihre Energie,
lässt in Milchstraßen leben
und in schwarzen Löchern sterben

und bleibt stehen
manchmal bei dem einen Stern,
der dein Feuer fängt
und sich daran verbrennt

und in der Glut auflodert
zu einem neuem Leben
in ungeahnter Kraft:

Dir geschenkt
aus dem All
und mir

aus dem Alleinen,
aus Energie:
Liebe.

©PP



Manchmal

.. bin ich einfach schwach
und möchte mich fallen lassen
in deinen Schoß,

möchte deinen Mund fühlen
auf meiner Stirn
und einfach liegen bleiben,

aufgefangen in dir.

©PP



Der Wind

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Gedanken zu mir.

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Sehnsucht zu mir.

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Liebe zu mir.

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt dich zu mir.

Er trägt dich in meine Träume,
er trägt dich in meine Realität,

er trägt dich wie eine Hoffnung,
die nie verlöschen darf.

Der Wind ist mein Freund.

©PP



Leben

.. heißt da sein auf Erden
wie ein Stein da ist,
wie eine Blume da ist,
wie ein Baum da ist,
wie eine Spinne da ist,
wie ein Löwe da ist.

Die Sterne begleiten uns
wie Freunde aus der Ferne:

Das Leben ergründen
in seinem tiefsten Sinn
wird keiner von uns,

Wir müssen uns verlassen
darauf, was die Sterne sagen,
wenn sie sprechen

und zuhören,
wenn das Weltall
uns den Weg weist

zu uns und anderen.

©PP



Gleichnis für die Ewigkeit

Wenn du in den Sternenhimmel schaust,
siehst du Sterne, aber es gibt auch Sterne,
die so weit weg sind, dass du sie nicht siehst,

die nur die Sternenforscher sehen
mit ihren astrologischen Geräten
und technischen Hilfsmitteln.

aber was die Sternenforscher nicht sehen
sind wohl noch mehr Sterne
die kein Auge je erblickt.

Der Weltraum hat kein Ende
und das ist wohl ein Gleichnis
für die ewige und unsterbliche Liebe,

die niemals ein Ende findet
und ewig dauert.

©PP



Als Kind

.. sah ich die Sterne bunt:
Erschienen mir in allen Farben.
Heute sehe ich sie nur noch
hell und strahlend leuchten.

Wie kann das sein?
Ist es die Erinnerung,
die sie bunt sein lässt
oder sah ich sie wirklich so?

Auch das Leben sah ich
als Kind bunt und farbig
und heute eher schwarz-weiß,
eingeteilt in gut uns schlecht.

Und dann manchmal in Tagen,
bin ich wieder Kind
und lebe in der bunten Welt
und pflücke Blumen auf der Wiese.

Und seh die Sterne bunt
und lache laut und freue mich,
wenn dein Stern leuchtet
über mir so rot wie Liebe ist

und weiß doch selbst genau,
dass es der Stern
in meiner Seele ist,
der deinen Namen trägt

und immer tragen wird.

©PP



Ein Kuss von mir

Als ich las,
dass jeder virtuelle Kuss
die gleichen Glücksgefühle auslöst
wie ein richtiger Kuss,

hab ich dir gleich virtuell
einen Kuss gesendet.

Und hoffe, er kommt an,
wenn du es liest.

©PP



Töne im Weltall?

Ich bin dumm
und frag mich:
Was ist das,
was zwischen den Sternen ist?

Es trägt Lichtstrahlen,
aber trägt es auch Töne?
Und wie hört sich das an,
wenn Sterne sich bewegen?

Wie klingen Sternschnuppen?
Ist alles taub und stumm
im Weltall?

Oder hört man manchmal
ein Lachen, ein Weinen,
ein stilles Schlucken,

wie wenn ein Mensch schluckt,
der falsch reagiert hat
(wie ich schon falsch reagiert habe)

und es nun bereut?

©PP



Liebesboten in der Nacht

Der weite Himmel erstrahlt von Sternen
und jeder einzelne signalisiert uns:
Du bist nicht allein.

Nie mehr in meinem ganzen Leben
werde ich die Sterne schauen,
ohne an dich zu denken.

Nie mehr werde ich das Wort “Stern”
hören oder lesen können,
ohne dir nah zu sein.

Sterne aber brauchen keine Sprache,
sie sprechen wortlos zu uns:
Wir fühlen, was sie sagen

und spüren das Himmelsfeuer
in der Seele brennen:
Schön und schmerzhaft

zugleich.

©PP



Sternenhimmel

.. heißt immer Hoffen,
weil die Sterne immer antworten
auf alle Fragen
und sich niemals drücken:

Sie leuchten dir den Weg
und zeigen dir die Wahrheit
aus der Ferne.

Und schenken dir Mut
und Zuversicht:

Alles wird gut.

©PP



Was der Wind trägt

Wenn der Sturm kommt
und alle Winde verweht,
stelle ich mich ihm entgegen
und atme tief.

Ein Stück von dir
lebt in ihm,
bringt dich zu mir
über alle Grenzen.

Dein Geruch so nah.

©PP



Und wieder

.. schau ich in die Sterne,
die heute undeutlicher am Himmel stehen,
aber sie stehen am Firmament
wie ich stehe am Fenster
und sie wissen und glauben
wie ich weiß und glaube

an dich.

©PP



Sternenseele

Ich weiß nicht genau,
wie lange die Sterne schon leben
und wie lange sie noch leben werden,

aber selbst wenn das gesamte Universum
irgendwann wieder zurück driftet
zu einem einzigen Klumpen Materie,

wird es wahr sein und eingeschrieben sein
in die Unendlichkeit der Zeit,
dass es einen Stern gab,

den ich im tiefsten Herzen trug
und hütete wie einen Diamanten
und der deinen Namen trägt

für alle Zeiten.

©PP



Kalten Äppler

Du hast das richtig erkannt,
dass die Sterne sich nur verstecken,
aber du versteckst dich auch
und ich verstehe die Sterne
und ich verstehe dich.

Gefühle aber kann keiner verstecken,
Gefühle spürt man über die Distanz,
Gefühle sind omnipotent.

Durst etwa ist ein Gefühl:
Ich hab kalten Apfelwein im Kühlschrank:
Trinkst du einen mit mir?

Das wäre ein Anfang:
Für dich gespritzt
mit Limo oder Wasser?

©PP



Sterne vergessen nie 

Manchmal bleibt der Sternenhimmel dunkel,
bedeckt von schwarzen Wolken
oder alle Sterne fallen runter
ins tiefe Meer der Einsamkeit.

Dein Stern wird niemals untergehn,
weil er in meiner Seele wohnt
wie auch ein ganzes Firmament,
an dem du blinkerst eine Melody

mit deinen Füßen auf der Sternenschaukel,
die ich höre in der Nacht,
wenn alles still und schläft
und nur mein Herz in Aufruhr wühlt

und sehnt und träumt und weint
und wacht und deine Traurigkeit versteht,
weil du mir Seelenschwester bist,
geliebt im ersten Augenblick,

wie eine Seele, die der andern gleicht
und wurden nicht die Sterne
stille Zeugen unsrer Liebe,
die niemals stirbt

und doch so weit entfernt uns hat?

©PP



Sternenträumer

Es sind nur Sterne,
was wir sehen
und doch sind sie alles,
was wir haben,
was Du und ich
gemeinsam haben:

Wenn wir des Nachts
am Fenster stehn
und miteinander
lautlos flüstern
über jegliche Distanz,

stockend manchmal
unter Tränen ..

©PP



Vollmondzwinkern

Der Mond steht jetzt voller
und größer am Nachthimmel
und sein Gesicht erscheint größer.

Dabei wirkt er weiter weg,
tiefergelegt und in Gold getaucht
wie eine alte und abgegriffene Münze.

Er lacht mir ermutigend zu
und zwinkert schelmisch,
sagt: Vertraue und glaube.

Ich schaue zurück und werfe
mein Vertrauen, meinen Glauben
in ihn, in sein gütiges Gesicht,

auf dass er es weitergebe
an die, die ich liebe
und die schwarz sieht in der Nacht,

auf dass sie Hoffnung schöpfe.

©PP



Einen Anker

.. möchte ich in den Himmel schleudern
und die Sonne über unser Land ziehen.

Im Gartenstuhl möchte ich sitzen,
beim Grillen und kaltem Bier.

Am See möchte ich liegen,
in Sonnenöl schwitzen.

In schwülen Nachten
möchte ich erschauen

einen klaren Sternenhimmel
und deine Seele erkennen,

weil die Sterne niemals lügen.

©PP



Manchmal

.. überdecken die Wolken den Himmel
und alles erscheint grau in grau am Tag
oder dunkelschwarz in der Nacht.

So ist das Wetter eben am Himmel.
Das Wetter in deiner Seele
sollte dies nicht beeinflussen.

Lass die Sonne im Herzen scheinen
und schere dich nicht um die Wolken,
die oben stehen und vergehen.

In deinen Träumen scheint die Sonne
und sie erhellt meinen kargen Tag
wie ein Licht in der Dunkelheit,

wie ein Feuer in der Nacht,
das nie verlöscht für mich,
heute nicht und morgen nicht.

Du bist das Feuer meiner Seele.

©PP



Nachtmelodie

Manchmal schaut man in den Mond
und manchmal schläft man ein,

wenn die Sterne still summen
und manchmal ist man allein,

auch wenn der Mond scheint
und die Sterne bunt blinkern.

Und manchmal denk ich an dich
in der Nacht und weine ..

Und manchmal bist du mir nah,
wenn ein Satz mich berührt,

geschrieben von dir.

©PP



Mondverbunden

In der Wüste des Tages
muss ich manchmal lächeln,
weil ich mich innerlich freue:

Es ist das sichere Wissen,
dass die Sterne in der Nacht
dir und mir gehören:

Wer kann uns das nehmen?

©PP



Sternenseele

Dich an mich pressen,
deine Lippen auf meinen Lippen,
deinen Körper spüren,
deine Liebe fühlen,
deine Hand auf meiner Schulter,
dein Herz an meiner Brust schlagend
und reines Glück empfinden ..

Davon träume ich jede Nacht,
wenn ich ich in den Himmel sehe
und dich sehe, dich erahne.

©PP



Wie ein Duft

.. lockt mich dein Sein
ans Fenster in der Nacht
und ich stehe und schaue
in den Nachthimmel
wie in dein Gesicht,

das ich niemals
wirklich berührte
mit Lippen

und doch ist jeder Blich nach oben,
jeder Gedanke an dich
wie ein Kuss

von dir.

©PP



Muse

Ihr fragt mich,
wer oder was
mich inspiriert.

Es ist die Muse,
die mich anregt:
Meine Muse,

die ich in der Seele trage,
und die schreibt
mit roter Tinte

aus Herzblut.

©PP



Wie ein Duft

.. lockt mich dein Sein
ans Fenster in der Nacht
und ich stehe und schaue
in den Nachthimmel
wie in dein Gesicht,

das ich niemals
wirklich berührte
mit Lippen

und doch ist jeder Blich nach oben,
jeder Gedanke an dich
wie ein Kuss

von dir.

©PP



Bekenntnis

Als ich noch offen blicken konnte,
schaute ich dich an.

Als ich noch offen lächeln konnte,
lächelte ich dir zu.

Als meine Arme noch offen waren,
umarmte ich dich.

Du warst mein Gedanke am Tag
und mein Traum in der Nacht.

Du warst mein Seelenstern
und wirst es immer sein.

Mein Blick, mein Lächeln, meine Arme
werden sich dir nie verschließen,

nicht heute und nicht morgen
und nicht in tausend Jahren.

Ich bin dir verfallen
mit Haut und Haaren,

mit Herz und Seele:
Das ist die Freiheit,

die ich lebe.

©PP



Wir

Schwerter zu Pflugscharen:
Das kostet Kraft und Glaube
und Liebe und Vertrauen.

Tränen der Trauer verwandeln
in Tränen der Freude:
Das kostet nicht weniger,

sollte aber immer auch
ein Versuch wert sein,
der sich lohnen könnte,

obwohl man immer alles einsetzt
und alles verlieren kann
bei dem einen und dem anderen.

Immer muss einer anfangen,
immer muss einer abrüsten,
immer muss einer einlenken.

Ich stehe nackt vor dir
in Glaube und Hoffnung:
Mein Herz ist offen,

wund und verletzlich,
doch voller Erwartung.
Du und ich:

Wir.

©PP



Fliegen

Manchmal möcht ich schwarz sein wie ein Rabe
und manchmal bunt sein wie ein Papagei,
aber immer möcht ich fliegen können,

fliegen zu dir.

©PP



Du

An dich denken,
dich in Gedanken mit mir führen,
dir mein Leben erklären in Gedanken,
dich zu mir wünschen

und immer wissen:
Du.

©PP



Schlafen

.. möcht ich in deinem Schoß
und deine Hand spüren,
die meinen Kopf hält.

Wie ein Baby möchte ich
sorglos in Obhut mich wissen,
deine Küsse erwartend.

Ich möchte dich umfassen,
spüren dein Dasein
und Seelenfrieden finden.

Aufgehen möchte ich in dir,
dass sich dein Seelenstern
mit meinem Seelenstern vereine.

Die Welt zurück lassen,
einfach atmen und sein,
vertraut miteinander.

Das Paradies leben
und keine verbotene Frucht
auslassen ..

©PP



Liebesmelodie

Wennn zwei liebende Herzen
im gleichen Takt schlagen
und jeder Ton des einen
auf Resonanz trifft im anderen,

wenn zwei Menschen sich
in ihrer Seelenmelodie spiegeln,
erkennten und finden,
tonal übereinstimmen,

wenn zwei Saiten sich
auf derselben Geige wähnen,
einander harmonisch ergänzen
stimmungsvoll in Moll oder Dur,

wenn zwei Einsame sich
an den Händen nehmen,
in die offenen Augen schauen,
sich real fühlen und spüren,

dann gibt es keinen
Tag mehr und keine Nacht,
kein Gestern mehr und kein Heute,
nur noch ein unendliches ‘Jetzt’.

Und wenn die Bäume flüstern,
stimmen sie freundlich zu.
Und wenn die Ähren sich wiegen,
nicken sie freudig Zustimmung.

©PP



Du

Die Sterne so weit,
die Seele so tief:
Unendlicher Raum
für unendliche Liebe.

©PP



Sprachlos

.. bin ich manchmal
beim Lesen mancher Texte,
Gedichte und Geschichten,

dass mir sponan die Luft fehlt,
angemessen zu antworten
mit entsprechenden Worten.

In der realen Welt
bedeuten Worte nicht viel,
es zählt die Geste,

das Nonverbale signalisiert
viel mehr als das Gesprochene,
ein Blick kann viel sagen.

Im Internet zählen die Worte
und Gefühle lassen sich
nur schlecht darstellen

und ich wünschte mir,
du könntest lesen
in meinem offenen Herzen,

um die Antwort zu fühlen.

©PP



Aus der Asche

Deine Gedanken, deine Gedichte,
deine wohligen Worte aufgreifen,
als wären sie an mich gerichtet,

das mag schöne Illusion sein,
aber allein diese richtet mich auf
für den Moment, den ich lebe

und genieße und auskoste,
wie ein neues Leben
an deiner virtuellen Seite,

das ich mir zerstört wähnte.

©PP



Gefühle

.. sind nicht jenes,
was zwischen uns liegt
und uns trennt,

sondern dieses,
was in uns liegt
und uns verbindet

über jede Distanz.

©PP



Verabredung um Mitternacht

Wenn ich mir vorstelle,
dass auch du
heute um Mitternacht
am Fenster stehst
und in den hellen Mond schaust,
dann stehen wir beide
vom Mond aus gesehen
fast nebeneinander.

Spürst du meinen Arm um deine Schulter?

©PP



Seelengefährtin

Abends den PC ausschalten,
den Fernseh ausschalten
das Licht ausschalten.

Nur die Gedanken an dich
lassen sich nicht ausschalten,
bleiben bei mir,

begleiten mich
wie der Herzschlag
und das Atmen

durch die Träume der Nacht.

©PP



Du und ich

Näher als nah
bin ich bei dir.

Tiefer als tief
lebst du in mir.

Wärmer als warm
empfinde ich unsere Liebe.

Gerade eben
im Heute, im Jetzt:

Du und ich.



Sternenseele

Wenn der Vollmond so rund steht
und die Sterne einen überfallen
in der Nacht bei klarem Himmel,

dann denke ich an dich,
fliege in Gedanken zu dir,
schwebe über deinem Bett

und küsse dein Haar,
küsse deine Augen,
küsse deinen Mund

und entschwebe lautlos
wie eine Sternenseele.

©PP



Bunte Brücke

Am Ende des Regens
steht der Regenbogen im Licht,
die Brücke zwischen
gestern und heute,
Tag und Nacht,
dir und mir,

als Angebot in Farbe.
als Seelenfärbung,
als Stich im Herz,

als Andenken an dich.

©PP



Nachtvogel

Der Mond mag seine Leuchtkraft verlieren,
die Sterne mögen sich verstecken,
die Welt mag versinken in Dunkelheit,
kein Hund mag mehr bellen
und der Uhu schweigen,
Stille mag herrschen,

und doch wird der Nachtvogel
singen sein ewiges Lied
für dich.

©PP



Einmal

.. hast du von Seele gesprochen
und dass sich dort alles befindet,
was Liebe ausmacht.

Und wenn du in deine Seele hörst,
hörst du den Vogel singen,
der nur äußerlich verstummt,

wenn es auf die Welt regnet.
Regen aber sollte dein Herz
niemals belasten,

weil die Sonne auch da scheint,
wo der Glaube wohnt
und die Hoffnung

und die Liebe.

©PP



Wie ein Fluch

Du bist allein,
ich bin allein
und einsam sind wir beide

und doch können wir
nicht finden zusammen
im Heute,

weil alte Wunden,
unverheilt und blutend,
uns halten

in Vergangenheit.

©PP



Gesucht

Was wir suchen ist ein Mensch,
der uns liebt wie wir sind,
der immer bleibt,
auch wenn wir anders sind,
der uns nie verrät,
der an unsrer Seite steht,

der uns versteht,
wenn uns keiner versteht.

©PP



Roter Mohn

Mir steht der Sinn
nach Sinnlichkeit,
nach Zärtlichkeit
und Körperlüsten.

Es zieht mich
aus der Einsamkeit
zu deinem Mund
und deinen Brüsten.

Komm, lass uns
voneinander naschen:
Ein Stück vom Leben
zu erhaschen.

Und wenn wir frönen
unsren Trieben,
heißt dies nicht,
dass wir uns nicht lieben.

©PP



Zum Sterben schön

Könnt ich noch leben,
könnt ich noch atmen,
wenn ich einmal dein Haar
fasste gegen den Wind
für einen Kuss nur ..

©PP



Die Sterne

.. seh ich manchmal weinen,
weil sie verschwimmen vor meinem Auge,
aber es ist die eigene Pupille,
die verschwimmt.

Es ist das eigene Augenwasser,
das den Blick trübt

und es ist Salz,
das in der Seele brennt,
wenn ich an dich denke:

Du, mein Stern.

©PP



Deine Liebe

Du meinst nicht mich:
Das weiß ich längst,
aber ich tue so,
weil ich so überlebe
und meine Liebe so
ein Gegenüber hat,
einen Halt, einen Wert,
ein Etwas in mir,

eine Illusion.

©PP



Sekundentraum

Zwischen einatmen und ausatmen,
fühl ich dein Herz in meinem schlagen,
mein Puls explodiert
und ich möchte bei dir sein:

Dich sehen,
dich spüren,
dich atmen

für eine Sekunde nur,
die niemals enden darf:

Ewiges Glück.

©PP



Frühling

Im Gras liegen
und in den Himmel sehen
und wissen um die Sterne,
die tags nicht sichtbar sind.

Einer davon gehört mir
und einer dir.

Das ist wie ein geheimes Wissen
um uns, um dich und mich.

Das fühlt sich gut an,
denn das ist Liebe.

©PP



Sternenseele

In jedem Stern atmest du
und jeder Stern atmet in dir
und jeder Stern lacht dir in der Nacht
und jeder Stern atmet deine Liebe.

Jede Nacht erhellt dein Dasein,
jede Nacht ist ein Teil von dir,
jede Nacht lebst du
jede Nacht bist du.

Und jede Nacht bist du bei mir,
weil ich arbeite in der Nacht
und nur die Sterne mich begleiten,
wenn ich geweckt werde

um zwei Uhr früh,
von den Sternen,
von dir.

Lass mir die Illusion.

©PP



Immer in mir

Der Himmel ist ein offenes Buch:
Die Sterne sind die Buchstaben,

die uns in die Seele diktiert
von einer höheren Macht.

Und du bist der erste Vokal
in meinem Herzen

und wirst es immer sein.

©PP

PS: Schöne Feiertage bei den Eltern.



Ein Kieselstein

Die Einmaligkeit im Kleinen erkennen,
die Schönheit im Einmaligen,
wer das kann, mag sich Dichter nennen.

In einem Kieselstein die gesamte Schöpfung erkennen
und die Wahrheit der Natur atmen für Sekunden.

Zitieren wollte ich, aber weiß nicht, welche Zeile,
weil jede Zeile so richtig ist

in diesem Gedicht.

©PP



Im Wind

Deinen Namen
hör ich im Wind:
Er säuselt ihn in mein Ohr,
er spricht ihn im Sausen
er singt ihn im Brausen,

er nuschelt ihn in mein Ohr
und macht mich traurig,
macht mich weinen

um dich.

©PP



Sternenseele

Wie hat mich dein Stern berührt,
wie hat mich dein Stern verführt,
wie hat er meine Seele aufgerührt,
wie hat er mich zu dir geführt.

Und immer wieder schau ich hoch
und weiß doch, dass er in mir lebt
und niemals wirklich dort vergeht
und bei mir steht in tiefster Not

und spended meiner Seele Trost
und singt ein Lied von dir
und deiner Wärme

in der Nacht.

©PP



Seelenraum

Es gibt einen Ort in der Seele,
wo alle Träume schwingen,
wo alle Hoffnung lebt,

wo der Sinn des Lebens
leise singt sein Lied
und wartet

auf Erfüllung,
auf Leben,
auf Liebe,

auf den strahlenden Stern,
der vom Himmel fällt,
in dein Herz

und bleibt für immer.

©PP



Sternenfunkeln

Zwischen Plettenberg und Attendorn
stehen die Sterne sehr tief,
fast greifbar über dem Land.

In Offenbach wirkt der Himmel bedeckt,
weil ständig Wasserdampf aufsteigt
aus einem Kraftwerk.

Das Kühlwasser führt zu Wolken,
die die Sicht versperrren
in den Himmel

und doch seh ich deine Augen
in der einsamen Nacht,
wenn ich meine schließe.

Die Farbe deiner Augen
kann ich nicht erkennen,
aber sie funkeln wie Sterne:

Sie funkeln wie
zwei Diamanten.

©PP



Copyright © 2015
by Mondlotze


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