Omnia vincit amor



Sternenseele I

(110 Texte)



Vorwort

Die Texte müssen noch gründlich
nach etwas zeitlichem Abstand
von mir gesichtet und bearbeitet werden

Aber ich danke schonmal Beepworld
und besonders meiner Muse,
ohne die diese Gedichte nicht existierten.

Auch danke ich im Voraus potentiellen
Lektoren und Verlegern für die Geduld
beim Lesen meiner kleinen Werke.

Jeder Text ist mit Herzblut geschrieben,
kommt direkt aus meiner Seele.
Ob ich es besser machen könnte?

Nein: Ich gebe immer mein Bestes
bis hierher und weiterhin,
wenn mich die Muse nicht verlässt.

Für Lob und Kritik steht das Gästebuch
zur freundlichen Verfügung.
Ärgernisse bitte übers Kontaktformular.

Auf jedes Wort, auch Vor- und Ratschläge
werde ich dankbar eingehen
und unumwunden antworten,

selbst Missgünstlingen und Neidern.




Sternenfeuer

Wie kalt der Stern,
so weit weg von mir,
wie warm der Stern
inmitten meiner Seele.

Sterne bekommen Leben,
bekommen Wärme,
bekommen Liebe,
durch uns Menschen,

weil sie in uns leben.

©Dunkelpoet



Am Ende der Traurigkeit

Was leise schallt
und nie verhallt,
was nie die Luft gebricht,
was wortlos spricht
ist manchmal ein Gedicht,
ganz ohne Worte nicht:

Ich liebe dich.

©Dunkelpoet



Liebe

Es gibt nichts, was Liebe töten könnte,
es gibt nichts, was Liebe entzweit,

weil Liebe immer versteht und verzeiht
und selbst der Streit in der Liebe

das Salz in der Suppe sein kann.

©Dunkelpoet



Blutgetunkt

Wir sehen das Meer nicht blau:
Wir sehen den Himmel,
der sich im Meer spiegelt.

Wir sehen die Hoffnung nicht grün:
Wir sehen die Wiese,
die sich in Hoffnung wiegt.

Wir sehen die Liebe nicht rot:
Wir sehen das Herz,
das sich in Liebe windet

wie in Blut.



Bite sag mir,

wen ich lieben sollte,
wen ich anbeten sollte,
wen ich begehren sollt,
wen ich vergöttern sollte,

wenn nicht dich?

©Dunkelpoet



Die Liebe

.. hat viele Farben,
die ein Bild ausmachen,
viele verschiedene Töne,
die ein Musikstück bilden

und offenbart sich nicht gleich,
wie sich ein Gemälde
nicht gleich zeigt
in seiner wahren Schönheit,

oder ein Musikstück
erst nach mehrmaligem Hören
unser Herz erreicht
und uns berührt.

Manchmal liegt die Liebe
auch in den Worten
hinter den Sätzen,
die man erst erkennt,

wenn man zwischen die Zeilen fühlt.

©Dunkelpoet



Halten

Halten
heißt in der Seele halten,
denn was von einem gehen will,
das kann man nicht halten.

Halten
kann man nur die Erinnerung
jeden Tag neu und bleiben
kann man nur im Herzen.

Halten
kann man eine schöne Melodie,
einen Film, ein gutes Buch,
einen besonderen Menschen.

Halten
werde ich dich immer,
weil ich dich nie verlieren will,
als ein guter Teil von mir.

Halten
deine dargereichte Hand,
symbolische Wärme für das,
was nie vergehen darf.

Halten
auch wenn ich manchmal spinne
und Gespenster sehe
und nicht gleich verstehe

und überreagiere.

©Dunkelpoet



Die wahre Liebe

.. ist kein Schmetterling,
der fliegt von Blüte zu Blüte:

Die wahre Liebe
ist ein Vogel, der ein Nest baut,

dass alle Zeiten übersteht
und stetig überdauert.

Sie ist eine Rose,
die man in sich trägt,

trotz der Stacheln,
die verletzen,

wenn man sie falsch anfasst.

©Dunkelpoet



Wellenspiel

Die Widerwärtigkeiten des Lebens
sind die Stürme des Meeres,
über das wir stetig fahren.

Mal ist die Luft flau,
und unser Schiff bleibt ruhig,
aber ohne Wind bewegt sich nichts.

Dann stürmt es wieder
und wir fahren
mit dreifacher Geschwindkeit

über das auf und ab der Wellen,
die unser Leben symbolisieren
und eigentlich bestimmen.

Ein schöner Südwind wäre angebracht,
der uns zusammen schaukelt,
unser Segel sanft bebläst

wie ein Flötenspieler in der Nacht,
der unter allen Sternen bläst sein Lied,
das traurig macht

und nachdenklich und demütig
ganz leise in sich weint
auch vielleicht weinen macht

und seine Melodie,
so edel, rein und liebelich
in allen Sternen parkt,

dass du sie findest in der Nacht,
dass du sie hörst
und dass du hörst,

was ungesagt.

©Dunkelpoet



Sternenseele

Nicht kenne ich die Ursache deines Leides,
weiß nicht einmal, ob es seelische,
geistige oder körperliche Ursachen hat,
weiß nicht, ob es akut oder chronisch,
ob es gar tödlich endet:

Und wenn es tödlich wäre,
wie könnt ich dir ein Denkmal setzen,
wie könnt ich meine Fehler bereinigen,
wie könnte ich wieder gut machen,
was mit Worten angerichtet?

Ich  kann dir kein Grabmal versprechen
aus weißem Marmor wie das Tadsch Mahal,
aber eines kann ich dir versichern:
Wenn ich in den Nachthimmel sehe,
wirst du bei mir sein.

Dann lebst und atmest du in mir,
dann fühlst und liebst du mit mir,
denn das undendliche  Universum
wird für mich nach deinem Tod
ein Denkmal sein:

Ein stiller Schrein am Firmament,
wo tausend Kerzen dir gedenken,
tausend Sterne von dir singen
und einer ewig dir gedenkt
in  Liebe innig.

©Dunkelpoet



Weltraumkater

Die Katze ist seit Tagen verschwunden
und der Kater sitzt am Anfang der Straße,
trauert und wartet.

So sitze ich am Ende der Milchstraße,
maunze mein Leid ins Weltall
und spitze die Ohren,

fahre sie aus wie Antennen
in den Äther über mir:

Kommt ein Wort von dir?

©Dunkelpoet



Wiederholungszwang

Zur Zeit ist überall November:
Auf der Erde und am Himmel
und in in den einsamen Herzen.

Manche stehen in der Küche
und backen schon Plätzchen,
andere sitzen mit dem Schal
und frieren doch aus der Seele,

weil sie immer noch wieder
die gleichen Fehler machen,
die sie nicht machen wollen,
aber zwanghaft machen müssen,

denn sie dürfen nicht glücklich sein.
Auf ihrer Stirn steht eingebrannt
seit ihrer Geburt:

“No Chance”.

©Dunkelpoet



Novembermorgen

Jeder neue Tag,
jedes neue Erwachen
– wenn der Frustfrost der Nacht
dem Licht der Seelensonne weicht,
die obschon müde und traurig,
doch ihre Strahlen hell
durch Gemütswolken bricht –
ist wie ein neuer Frühling
für die kranke Psyche,

wo Sommerhoffen nie erstickt
und jeder kleinste Funke
glüht und wärmt

und ewig wirkt
wie eine Träne im Meer
der Erinnerung

an dich.

©Dunkelpoet



Mein Herz für dich

Es sind nicht meine Tränen,
die mich bedrücken,
es ist nicht meine Trauer,
die mein Leid begründet,

es ist die Sorge um dich,
die den Schmerz ausmacht,
den ich in mir trage,

wie eine Glut, die nicht verlöscht,
solange es dir nicht gut geht

und ich nicht weiß,
dass es dir
gut geht.

Trotz allem.

©Dunkelpoet



Du bleibst in mir

Solange du atmest,
behältst du das,
was du tief in dir trägst,

denn der Raum in dir
ist genauso groß
wie der Raum über dir

und er ist belebt
von dem, was war
und niemals vergeht,

solange Erinnerung lebt.

©Dunkelpoet



Liebesmelodie

Wenn die Musik aus ist,
weil der Strom ausfällt,
läuft die Melodie weiter
in deinem Hirn.

Deine Hände
schlagen den Takt
und deine Beine
wippen mit.

Das Lied ist niemals aus,
solange die Melodie
in deinem Kopf
weiterläuft.

©Dunkelpoet



Jahreszeiten

Die wahre Liebe ist die,

die im Frühling wirkt,
die den Sommer überdauert,
die im Herbst noch besteht
und im Winter nicht untergeht,

denn die Liebe ist
die fünfte Jahreszeit,
die immer lebt,

wenn man liebt.

©Dunkelpoet



Liebe

Mal tastet sie vorsichtig,
mal spurt sie nach vorn,
mal hält sie sich zurück,
mal setzt sie alles.

Mal bleibt sie bescheiden,
mal klagt sie ein,
mal besetzt sie,
mal gibt sie frei.

Mal lebt sie einfach,
und will einfach sein.

©Dunkelpoet



Sternenkinder

Jedes Gedicht an dich
ist ein Kind von dir und mir,
weil ich dich liebe
und jedes Gedicht an dich
ist ein junger Stern,
in den Himmel geschrieben
für alle Zeiten.

©Dunkelpoet



Mit dem Südwind zu dir

Wenn dich der Wind umfängt,
schau ihn ruhig an,
denn er trägt meine Augen zu dir.

Wenn dich der Wind umfängt,
gib dich ihm hin,
denn er trägt meine Lippen zu dir.

Wenn dich der Wind umfängt,
schließ nicht die Tür,
denn er trägt meine Wärme zu dir.

Wenn dich der Wind umfängt,
öffne dein Herz,
denn er trägt meine Liebe zu dir.

Wenn dich der Wind umfängt,
weis ihn nicht ab,
denn er trägt mich zu dir.

©Dunkelpoet



Liebe

Über allen Erhebungen,
über allen Hügeln,
über allen Bergen

ist die Liebe das Höchste,
was ein Mensch erklimmen kann.

©Dunkelpoet



Dein Gesicht

.. kenne ich nicht,
aber wenn ich nachts
in den Himmel schaue,
lacht es mir zu.

Es ist über mir,
wenn ich schlafe
und es ist über mir,
wenn ich wache,
denn es ist der Stern,

der in meinem Herzen lebt.

©Dunkelpoet



Seelenfreundin

Fühlen dich in mir
und spüren den Gleichklang
unserer Seelenharfen
über alle Entfernung,
über alle Mauern und Zäune,
über alle Grenzen hinweg,
als gäbe es diese nicht,
das ist gelebte

Seelenverwandtschaft.

©Dunkelpoet



Seelenharmonie

Wenn zwei Seelen sich spiegeln
im Takt, im Rhythmus
derselben Melodie,

dann steht die Zeit plötzlich still
und nichts atmet mehr
für diesen Moment:

Welt und Weltall versinken
in der Unendlichkeit
des ewigen Seins.

Und alles ist Musik,
ist Harmonie,
ist Liebe.

©Dunkelpoet



Trunkener Poet

Immer noch trunken,
schon wieder trunken,
betrunken, besoffen,
angeturnt und zugefixt

von Liebe, Musik und Poesie.

©Dunkelpoet



Grenzenlos

Alle Menschen träumen von der Freiheit,
dabei ist der Traum selbst die Freiheit,
denn im Traum gibt es keine Grenzen.

©Dunkelpoet



Jede Seele lebt

.. in ihrem eigenen Seelenraum,
liegt in ihrem eigenen Seelenbett,
zieht ihre eigenen Traumfäden.

In getrennten Betten
träumen unsere Seelen:

Träumen sich in die Wolken,
träumen sich in den Weltenraum,
träumen sich zueinander
träumen sich ineinander,
finden sich im Traum
des anderen

und rücken die Betten zusammen.

©Dunkelpoet



Du und ich

Wenn zwei Seelen sich wärmen,
kann das Eis der Antarktis
ihnen nichts anhaben.

©Dunkelpoet



Ergründen

.. die Weite des Abendhimmels
und zwischen alle Sterne
deinen Namen
ins Blaue träumen.

Leuchtend und strahlend,
die Nacht erhellend
wie ein Wetterleuchten:

Ariana.

©Dunkelpoet




Sternenglaube

Über den Wolken schaut
immer ein Stern,
der dich beschützt.

Er zeigt dir den Weg
und bleibt bei dir
in jeder Not.

Ein Stern strahlt zart über mir,
ein Stern will ich sein
auch dir

und niemals untergehen,
immer leuchten
für dich.

©Dunkelpoet



Märchen ..

Zu Pferd kam ein Ritter,
gar edel und fein,
er sah sie am Fenster,
dacht’: Die muss es sein!

Er spürt’ ihren Liebreiz,
verliebte sich gleich,
denn Ritter sind hart,
im Herzen doch weich.

Rapunzel, Rapunzel,
die Haare lasst droben:
Ihr habt euren Zopf
gar herrlich gewoben.

Doch fehlen fünf Meter
bis auf den Boden:
Ich suche den Eingang
und komm’ dann noch oben.

Wer seid ihr mein Herr?
Was sprecht ihr mich an?
Hat Erlkönig mir
nicht genug Leids getan?

Wir dachten ja alle,
das Kind sei tot:
Doch lebt ihr im Turm
bei Wasser und Brot.

Ich will euch befreien
aus kalter Fels Mauer,
und leg’ mich dazu
jetzt gleich auf die Lauer.

Und kommt dann der Schließer,
verschon’ ich ihn nicht
und nehm’ ihm den Schlüssel
und führ’ euch ins Licht.

(Ein Ritter hält immer,
was er verspricht.)

.. werden wahr.

©Dunkelpoet



Seelenatmen

Was dich belebt
und aus dir strömt,
was in dir wirkt
und kreist und drängt,
ist Liebesfühlen,
Seelenhauch,
der deine Sehnsucht
zu mir lenkt.

©Dunkelpoet



Nahe Ferne

Es tut weh,
alleine einzuschlafen,
wenn ich weiß,
dass wir nur einen Flügelschlag
auseinander wohnen

und nicht in verschiedenen Zeitaltern,
du also kein alter Grieche bist
und ich kein alter Römer.

©Dunkelpoet




Erinnerung

Erinnerst du dich an den Stern,
den ich nach dir benannte:
Jede Nacht schwebt er über mir
und am Tag trag ich ihn
in meinem Herzen,
wie man das im Herzen trägt,
was man liebt

und niemals verlieren möchte.

©Dunkelpoet



Du bist alles

Hinter dem Mond bin ich gewandert,
auf allen Sternen hab ich gesucht,
jede Milchstraße hab ich abgegrast,

um dich endlich zu finden,
die mir alles bedeutet,
die mir alles ist

und mich nie mehr verlassen darf,
damit ich nur noch lebe

mit dir und in dir
und durch dich
für dich.

©Dunkelpoet



Seelenblatt

Das fallende Blatt
in all seiner Ruhe,
ist das schönste Bild,
für eine Liebe,
die in der Stille
lebt und wirkt.

Wie das Blatt
auf den Boden fällt,
langsam und trudelnd,
fällst du zu mir
in den Boden
meines Herzens.

©Dunkelpoet



Meine Lyrik

Die Poems an dich
sind die einzigen Texte,
die wirklich zählen,
weil nur hier Gefühle
meine Worte lenken
und Lyrik muss reines,
nachfühlbares Fühlen sein.

So finden deine Texte
immer gleich die Pforte
zu meinem sehnenden Herzen,
direkt und ohne Umweg.

Du bist wundervoll,
deine Texte sind wundervoll,
dein Blog ist wundervoll.

Ich knie vor dir
in stiller Bewunderung
und küsse den Boden,
auf dem du wandelst.

©Dunkelpoet



Volksweisheit

Die Liebe beginnt im Frühling
und endet mit dem Sommer,
aber wenn die Liebe
im Sommer beginnt
und den Herbst überdauert,
kann der Winter ihr nichts anhaben.

Das ist eine alte Volksweisheit,
die ich eben erfunden habe

für uns.

©Dunkelpoet



Herbststille

So leise und trunken,
wie das erste Herbstblatt niedertorkelt
so leise und trunken
ruft meine Seele nach dir,

wenn alles leise und trunken vergeht
und du nicht hier

bei mir.

©Dunkelpoet



Seelenverbunden

Dir in die Augen schauen
und deine Seele zu erkennen,
dazu brauch ich keine Augen.

Deine Herzensmelodie
in meinem Herzen zu hören,
dazu brauch ich keine Ohren.

Dich als realen Menschen
fühlend zu erfassen,
dazu brauch ich keine Hände.

Dazu reicht mir eine Seele.

©Dunkelpoet



Fühlen versus denken

Tiere denken in Bildern,
die ersten Menschen dachten in Bildern
und deshalb träumen wir in Bildern
und fantasieren in Bildern.

Bilder sind gekoppelt an Gefühle:
Jedem Ding ist ein Gefühl zugeordnet.
Gefühle kommen aus der Erfahrung,
Erfahrung speichert im Unbewussten.

Das Unbewusste sendet Emotionen,
die unsere handeln steuern sollen.
Emotionen enthalten ein Wissen,
das dem Verstand nicht zugänglich.

Gefühle sind Verstand auf hoher Ebene,
die man intellektuell unterdrücken,
aber niemals überhören kann
und sie berücksichtigen Argumente,
der der bloße Geist übersieht.

Oft weiß man etwas schon sicher,
bevor man es geistig verifiziert hat.
Bei Tieren nennt man das Instinkt,
was der Mensch verloren gab,
als er sich seiner bewusst wurde.

Und doch fühlen wir intensiv,
etwa wenn wir uns verlieben
und spüren die unsägliche Kraft
aus unserem tiefsten Innern
tätig nach außen streben.

Liebe macht blind, so der Volksmund:
Weil der Verstand dann aussetzt
und Schmetterlinge dich tragen
über ein duftendes Rosenfeld
aus purer Emotion.

Ich möchte immer blind sein.

©Dunkelpoet



Für meine Muse

Eine Idee,
die mich zu Ideen anregt,
ist eine gute Idee

und deine Ideen
sind die besten Ideen
unter den guten Ideen.

©Dunkelpoet



Liebestraum

Heute Nacht von dir geträumt:
Wir fassten uns bei den Wangen,
küssten mit offenen Mündern.

Du warst so nah, es war so warm:
Deine Haare unter meiner Hand,
deine Haut, deine Brüste so zart.

Die Luft war voller Rosenduft
und wohlig das Gefühl von Glück:
Nie mehr erwachen wollte ich.

Zu kurz war nur der Liebestraum:
Ganz traurig bin ich dann erwacht.
Oh, Träume müssten länger sein,

Träume dürften niemals enden.

©Dunkelpoet

(Unser gelebter Traum darf niemals enden)



Sternenlächeln

In deiner Nähe baden,
in deiner Wärme schwimmen,
in deinem Herzen tauchen,
in deiner Seele ertrinken,

bedeutet für mich
L-E-B-E-N.

©Dunkelpoet



Herzklopfen

Jeden Morgen
nach dem Aufstehen,
gehe ich ins Internet
auf dein Blog,
um mich mit Herzklopfen
zu vergewissern:
Du bist kein Traum:

Dich gibt es wirklich.

©Dunkelpoet



Deine Hand

Ich bin im Wind,
der dich berührt,

ich bin in Wolken,
weit über dir,

ich bin im Regen,
der dich benetzt,

ich bin im Tau,
wenn alles friert:

Ich bin die Hand,
die deine hält.

©Dunkelpoet



Fantasie

.. ist was dich nie verlässt,
weil alles aus ihr lebt.
Dinge entstehen im Hirn,
leben allein durch Fantasie:

Die Welt ist schwarz
und farblos eigentlich,
die Fantasie alleine
gibt ihr Licht und Farbe.

Und reicht sie einmal
nicht mehr hin,
dann bin auch ich noch da
und hole dich in meine rein,

wo du still wirkst
seit Anbeginn.

©Dunkelpoet



Jeden Abend

.. komm ich an dein Bett,
decke dich sanft zu,
packe dich warm ein,
streich dir übers Haar,
küsse deine Augen,
allein mit meiner Fantasie –

und meine Träume
träumen sich in deine Träume.

©Dunkelpoet



Meine für deine

Wenn du deine verloren hast,
oder wenn du sie nur nicht findest,
oder wenn sie zu weit weg liegt
und wenn du frierst ohne sie,

dann rutsch halt rüber zu mir,
roll dich flink unter meine,
kuschel dich warm an,
decke dich schön zu,
fühl dich geborgen
neben mir.

Komm unter
meine Daunendecke
der Fantasie.

©Dunkelpoet



Morgentau

Es ist nur Morgentau,
sprach sie zu ihm,
als er in ihre Augen sah.

Es ist nur Morgentau,
doch wusste er,
dass es noch eine Träne war.

Es ist nur Morgentau,
wenn eine Seele schmilzt,
die gestern noch der Wärme bar.

©Dunkelpoet



Bei dir sein

.. über alle Zäune hinweg,
über alle Mauern hinweg,
über alle Grenzen hinweg,

das bedarf keiner Worte,
weil sich alle Gedanken
um dich drehen

wie der Mond um die Erde,
auf dem wir uns treffen
in der Nacht

zum stillen Stelldichein.

©Dunkelpoet



Haiku

Im Herbst am Kamin
hemmungslos feurigen Sex
auf dem Bärenfell.

©Dunkelpoet



Worte und Sätze

Wenn man liebt,
lebt in jedem Wort ein Kuss,
lebt in jedem Satz eine Umarmung.

Wenn man liebt,
lebt hinter jedem Wort eine Sehnsucht,
lebt hinter jedem Satz eine Träne.

Kein Ort ist zu fern,
um dir nah zu sein.

©Dunkelpoet



Seelenstern

Es gibt Gefühle,
die kannst du niemals einfangen,
in ihrer vollen Ausdehnung:

Sie sind zu groß,
sie wiegen zu schwer,
sie passen nicht
in das Netz des Lyrikers.

Wer kann schon
die ganze Welt
in Worte packen?

Du bist für mich
die ganze Welt,
die erst ein Ganzes ist

durch dich.

©Dunkelpoet



Windgeflüster

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Worte zu mir.

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Küsse zu mir.

Der Wind ist mein Freund:
Er trägt deine Liebe zu mir.

Ich hör in den Wind:
Er flüstert mir leise von dir.

©Dunkelpoet



Sterntaler

Manche resignieren am Ende,
fallen in ein schwarzes Loch.

Das kann ich nachempfinden,
aber an mir nicht feststellen:

Ich war noch nie ohne Hoffnung,
noch nie ohne Glaube und Zuversicht.

Das mag aus den Märchen kommen,
die ich als Kind schon liebte.

Am Ende siegt immer das Gute
und das ist kein Märchen.

Ich glaub an DICH.

©Dunkelpoet



Im Herzen bei dir

Ich bin ein Vogel
und sitz im eigenen Käfig
und schaue einsam
ins quadratische Licht.

Bist du genauso allein
oder turtelst du
mit einem anderen,
der die Kunst beherrscht,

gewissenlos zu verführen?
Ich bin nicht so.
Bei mir muss Liebe sein
und wirksam leben

und ich muss spüren,
dass sie lebt.

©Dunkelpoet



DU

Manches Poem
ist oder enthält eine
vorausgeahnte Liebesbotschaft:

Ich wohne in deinem Herzen,
auch wenn du es noch nicht weißt
und nur vage Schwingungen
deine Nächte verkürzen,
du in Sehnsuchtsträumen
zarte Gesichte siehst.

Du wirst kommen,
du wirst sehen,
du wirst siegen.

Ich warte
auf dich:

DU

©Dunkelpoet



Verzaubert

Manchmal sehe ich
nachts dein Gesicht
und weiß doch,
es ist meine Fantasie,
die es kreiert.

Manchmal höre ich
nachts deinen Namen
und weiß doch,
es sind meine Lippen,
die ihn flüstern.

Manchmal spüre ich
nachts deinen Körper
und weiß doch,
es ist dein Zauber,
der mich beherrscht.

Manchmal weine ich
nachts eine Träne
und weiß doch,
es ist deine Liebe,
die sie gebiert.

©Dunkelpoet



Traumland

Das Leben ist ein Traum
und unsere Träume sind
nur Traum in einem Traum:
Solange wir an sie glauben,
bleiben sie bestehen.

Ähnlich dem Gang
über ein gespanntes Seil:
Zweifelt der Akrobat
an seinem Können und Tun,
stürzt er unweigerlich ab.

©Dunkelpoet



Liebe und Licht

Wenn wir alle negativen Erfahrungen,
alles Schwere und Belastende
für einen Moment löschen könnten

aus der Seele und dem Herzen,
wären wir in diesem Moment
noch derselbe Mensch?

Macht uns nicht gerade das Bedrückende,
das Erlittene, das persönlich Leid
zu dem Menschen der wir sind?

Entsteht nicht aus der
Demut vor dem Dunkel
erst die Liebe zum Licht?

©Dunkelpoet



Eine Träne

.. hast du mir geschenkt:
Ob es eine Freudenträne
oder eine Träne der Trauer ist,
das weiß ich nicht.

Aber ich werde sie bewahren
wie einen Schatz:
Sie wird behütet sein
wie der Heilige Gral
in der Gralsburg.

©Dunkelpoet



Herzkontakt

Wenn du für mich
in die Tasten tippst
und ich für dich
in die Tasten tippe,
dann berühren sich
unsere Fingerspitzen
über das Medium Internet
und unsere Seelen
über die Worte,

denn Worte sind das Medium
für Gefühle.

©Dunkelpoet



Zwillingsstern

In der einsamsten Stunde
war ich früher alleine
inmitten der Sterne.

In der einsamsten Stunde
gibt es dich jetzt und mich
inmitten der Sterne.

Und ich höre dein Atmen
durch die Stille des Dunkels
so nah aus der Ferne.

©Dunkelpoet



Seelenschwester

Wenn ich am frühen Morgen
Gevatter Mond und seine Sternenkinder
am Dämmerhimmel begrüße,

begrüße ich dich
und spüre unsere Herzen
sich berühren

wie unsere Seelen
sich längst berühren
über jede Distanz.

©Dunkelpoet



 Himmelssymbol

Was im Weltall
so oft vorkommt
ist auf der Erde
seltener als Gold

und bist du
mit Sternenstaub
getauft/geadelt/gesegnet,
musst du der Liebling

der Sternengötter sein,
auch wenn er nur
symbolisch steht,
für Liebe und Glück.

Der Sternenhimmel
schaut auf dich,
beschützt und bewacht
jeden deine Wege.

Fortan und immer.

©Dunkelpoet



In Deutschland zurück

.. ist der Nachthimmel
bedeckt von schwarzen Wolken,

kein Stern, kein Mond
zeigt über mir sein Licht.

Das macht mich traurig,
aber nicht hoffnungslos.

Wo bist du?

©Dunkelpoet



Sternenschaukel

Eine Schaukel zwischen Palmen
 möchte ich dir bauen:
Dann kann ich dich
zu den Sternen fliegen lassen
und hab dich doch
immer bei mir.

©Dunkelpoet



Immer wieder

.. erwisch ich mich dabei,
dass ich mit dir
in Gedanken rede.

Wie kann das sein,
dass man ständig
sein Leben erklärt,

einem Menschen
der einem weder gut bekannt,
noch real anwesend ist?

Ist das Seelenverwandtschaft,
ist das Wunschdenken
oder Schizophrenie?

©Dunkelpoet



Traumgefährtin

Nun ist es dunkel draußen
und ich knipse die Lampe aus,
öffne das Fenster
und der Himmel lacht mich aus:
Kein Stern zu sehen,
nur dunkle Nacht.

Und ich lache zurück,
schließe das Fenster
und schließe die Augen
und bin bei dir,
meinem Stern,
der nur mir gehört

und nehm dich mit
in meine Träume.

©Dunkelpoet



Meine Muse

Ich habe eine Muse,
die mein Schreiben beflügelt,
für die ich eigentlich jeden Text schreibe,
der auf diesem Blog zu lesen ist,
weil ich an sie denke beim Schreiben.

Aber ich habe Angst,
sie mit Namen zu benennen,
weil sie sich verpflichtet fühlen könnte
oder von mir still vereinnahmt
oder es ihr nicht genehm ist.

Dennoch einmal Danke!

©Dunkelpoet



Glückstränen

Irgendwann
werden wir beide
Wange an Wange weinen.

Unsere Tränen
werden sich vereinen,
nicht aus Schmerz oder Trauer:

Aus reinem Glück,
dass wir uns haben,
dass wir uns gefunden haben

in den Wirrnissen der Welt.

©Dunkelpoet



Spärenmusik

Zwei Menschen,
eine Melodie:
Das nennt man
Seelenharmonie.

Im Internet
mein Lebensglück:
Die Liebe
auf den ersten Klick.

©Dunkelpoet



Freunde in der Nacht

Die Sterne am Nachthimmel
sind überall gleich:

Sie sind treuer als jeder Freund,
sie sind verlässlich,
sie sind da,

wenn du sie brauchst
und sie erzählen mir

von dir.

©Dunkelpoet



Sturmnacht

Wenn alle Sterne dunkel sind
und der Mond düster schimmert,
wenn die Wolken weinen
und der Wind bläst,

dann reicht ein Gedanke an dich,
und das Firmament leuchtet,
erstrahlt in voller Pracht
in meinem Herzen.

Und alles ist gut.

©Dunkelpoet



Tränensee

Wär jetzt mein Mund
ganz nah an deinem Aug,
würd dir ich alle Tränen

nicht wegküssen,
aber abküssen,
in mich küssen:

Entstünde auch
ein Salzsee
tief in meinem Herzen.

Seelenwasser, Gralswasser:
Jede deiner Tränen
ist mir heilig.

©Dunkelpoet



Sehnsucht

Noch nie
war der Mond
so nah.

Noch nie
war mein Herz
so weit.

Noch nie
war die Nacht
so still.

Noch nie
fühlt ich dich
so weit weg

von mir.

©Dunkelpoet



Liebesstern

Die Liebe ist ein Stern,
der brennend fällt in ein Herz
und einen Körper entzündet,

in Flammen aufgehen lässt,
in Gefühlen erglühen lässt
und auflodern lässt,

was niemals verlöscht.

©Dunkelpoet



Nachtgebet

Der volle Mond
wie eine goldene Hostie,
von Gott dem Weltall
in den Mund gelegt,
umschleiert geheimnisvoll
von weißen Wolken.

Niedersinken möchte ich,
auf den Knien in Demut
beten zu Gott,
dass meine Angebetete
mein Rufen erhört,
dass du mich erhörst.

Fühlst du meine Tränen?

©Dunkelpoet



Milchstraße – rechts ab

Wir treffen uns um Mitternacht
im Sternenpark und schlendern
Hand in Hand durch Raum und Zeit.

Wir fangen uns Unendlichkeit
für eine Stunde nur und teilen
miteinander einen Traum.

Kommst du?
Kommst du mit?

©Dunkelpoet



Sternentränen

Jede deiner Tränen
ist ein Stern,
geboren aus der Trauer
in der Nacht.

Und schaust du tief
ins weite Firmament,
in dieses bunte
Sternenfunkeln,

dann weißt du:
Keine Träne
ist verloren.

©Dunkelpoet



Sternenpoesie

Kein Stern schenkt
mir mehr Licht,
mehr Hoffnung,
mehr Freude,
mehr Liebe,
als jedes Wort von dir.

Denn jedes Wort von dir
ist Poesie,
ist Kunst,
ist Zauber,
ist Magie.

Und legt sich in mein Herz
und brennt sich ein
und hält es warm
und bleibt bei mir
und pocht in mir

an eine offne Tür.

©Dunkelpoet



Kleiner Stern
(für Ariana)

Jeden Abend zwinkerst
du mir zu und ich hab dir
einen Namen gegeben und frag mich,
ob du noch an mich denkst,
wenn ich längst vergessen bin
und keiner mehr dich sieht
und keiner mehr dich liebt,
so wie ich es tat.

©Dunkelpoet



Sternenseelen
(für Ariana)

Wenn wirklich jede Seele
nach dem Abstreifen des Körpers
als Stern neu erwacht,
dann ist keiner verloren:

Dann sind alle über uns,
die vor uns waren
und vor uns wirkten
und vor uns gingen.

Und erklärbar wird
der heilbare Trost,
beim Blick nach oben
in der tiefsten Nacht

eines leidenden Herzens.

©Dunkelpoet



Nachtbarke
(für Ariana)

Ich habe das Gefühl,
dass ich Ärger bekomme
wegen meiner Gefühle:

Ich kann sie nicht ausknipsen
wie den Lichtschalter am Abend,

wenn ich unsere Traumbarke betrete
und mich in einen Traum träume,

wo ich nur dir gehöre
und du nur mir

für eines Mondes Dauer.

©Dunkelpoet



Nachtfantasie

Könnt ich dich jetzt bei mir haben
in der Stille der Nacht,
könnt ich deinen Kopf spüren
auf meiner Brust,
Könnt ich dich atmen hören,
leise und ruhig,

würd ich schweigen
und nichts unterbrechen,
durch diese Worte,
die mein Herz formte
für dich:

Ich liebe dich.

©Dunkelpoet



Der Nachtmond
(für Ariana)

.. heute wie eine goldene Sichel,
die Sterne so hell, so hell,
so unendlich hell.

Wenn das Mondlicht so klein,
wer hat die Sterne geknipst?
Wer hat den Schalter gedrückt?

Wer schenkt mir das Glück,
das Glück, das unendliche Glück?
Wer dreht an der Lampe?

©Dunkelromantik



Wahre Liebe

.. findet sich überall,
egal wo, egal wie,
trotz aller Umstände:

Aber wenn sie wahr ist,
wird sie nie enden.

Alles andere ist Lüge.

©Dunkelpoet



Zusammen eins sein

Barfuß mit dir einschlafen
und barfuß mit dir aufwachen,
wenn meine Füße deine spüren
und wir beide endlich wissen,
dass auch unsere Herzen,
unsere Seelen und unsere Körper
barfuß zu zweit eins wurden.

und immer eins bleiben wollen.

©Dunkelpoet



Tiefer als tief

Wie tief ist eine Seele?
Wie weit ist ihr Raum?

So weit wie das Weltall nach außen,
so tief geht eine Seele nach innen,

so tief, so dunkel
und doch so hell,

wenn sie liebt.

©Dunkelpoet



Hoch hinaus

Könnt ich den richtigen Stock finden,
könnt ich den richtigen Gang finden,
könnt ich die richtige Tür finden,

könnt ich die Schuhe ausziehen
und barfuß zu dir laufen

in ein neues Glück.

©Dunkelpoet



Vergiss mich nicht
(für Ariana)

Schon wieder der Himmel so schwarz,
bedeckt vom Omen kalter Trauer,
Wasserwolken, Regenwolken.

Selbst der Mond findet ein Versteck
und blinzelt nur sehr lau auf die Welt,
Fadenlicht, Dämmerlicht.

Der Stern in meiner Seele leuchtet
und sein Strahlen leise spricht:
Ich bin hier, nah bei dir:

Vergiss mich nicht.

©Dunkelpoet



Vertrauen

.. ist ein Spiel: Wirf deine Kugel
und sieh, wohin sie rollt.

Wirf dein Vertrauen in die Welt
und warte auf Antwort.

Ich bin da,
mehr kann ich nicht sagen.

©Dunkelpoet



Mein Stern

In keinen Schubladen
muss ich dich suchen,
in keinen Schränken
dich vermuten,
in keinem Keller
nach dir stöbern,
keinen Dachboden
umdrehen nach dir,

denn du lebst hier
in meinem Herzen:

Näher als nah.

©Dunkelpoet



Seelenstern
(für Ariana)

Wenn sich kein Stern am Himmel zeigt,
und die Nacht ganz dunkel bleibt,
verzweifel ich nicht gleich,
denn ich weiß:

Schließ ich die Augen sacht,
ist unser Stern erwacht.

©Dunkelpoet



Sternzeit
(für Ariana)

Wärst du mein Stern
und ich dein Stern,
würd ich die Mitte finden
zwischen Abstand und Nähe,
so dass wir beständen,
beide am Firmament.

Zwei Suchende suchend,
zwei Glaubende glaubend,
zwei Vertrauende vertrauend,
zwei Liebende liebend

die Wunder der Nacht.

©Dunkelpoet



Mein Golgota

Du darfst nie mehr lieben,
denk an die Narben,
sagt mein Verstand.

Jede Narbe ist es wert,
sei sie noch so schmerzlich,
sagt mein Gefühl.

Lieber tausendmal gekreuzigt,
als einmal das Gefühl belogen,
sage ich.

©Dunkelpoet



Seelenstern

Das Glitzern des Sterns
aus meinen Träumen
in der Nacht
ist das Leuchten
in meinen Augen
am Tag.

Mein Traumstern
entscheidet über das Glück:
Wenn er  steht,
stehe ich,

wenn er fällt,
falle ich.

©Dunkelpoet




Sternenbrennen
(für Ariana)

Gerade die glühendsten Planeten
sind Lichtjahre auseinander entfernt
ans Firmament gesetzt:

Damit sie sich nicht
gegenseitig verbrennen.

©Dunkelpoet



Liebe

Zusammen untergehen
wie die Sonne am Ende des Tages.

Zusammen aufgehen,
wie der Mond am Anfang der Nacht.

Zusammen Tag und Nacht sein,
Hell und Dunkel, Anfang und Ende,

das ist Liebe.

©Dunkelpoet



Mondlotze

Gestern dieser sternenlose Nachthimmel,
wo ich schlaflos von dir träumte,

dich herbeiträumte,
dir hinterher träumte,
mich zu dir träumte,

alle Sterne an den Himmel träumte.

©Dunkelpoet



Fernliebe

Schaust du um Mitternacht
in den vollen Mond,
dann kannst du meine Gedanken,
meine Gefühle zwar nicht lesen,
aber du kannst sie spüren.

Jedes Wort, dass ich dir schreibe,
findet seinen Weg zu ihm,
du musst dich nur öffnen,
an mich glauben, an mich denken.

Nie bin ich dir näher
und jedes meiner Worte ist Liebe,
ist inneres Verbrennen,

ist Seelenfeuer.

©Dunkelpoet



Mondauge
(für Ariana)

Frühere Menschen verehrten die Sonne
als eine Gottheit, die Leben schenkt:
Sie huldigten dem Tag.

Schau ich in den Sternenhimmel,
weiß ich sicher:
Auch der Mond ist Ausdruck
einer höheren Macht,
die ein Auge auf uns wirft.

So sind wir behütet
bei Tag und bei Nacht.

©Dunkelpoet



Nachtgeschenk
(für Ariana)

Dass die Natur nachts schlafe,
heißt es immer
und sich erhole für den nächsten Tag.

Doch wenn ich blicke
in den sternenblühenden Nachthimmel,
seh ich ein buntes Lichterfeld
größer als millionen Blumenwiesen.

Brech ich dir eine Blume aus dem Garten,
schenke ich dir totes Kraut.
Benenn ich einen Stern nach dir,
wirst du ewig mit ihm leben.

©Dunkelpoet



Sternenhimmel
(für Ariana)

Schlafen die Sterne am Tag,
damit sie in der Nacht fit sind,
unseren Weg zu beleuchten
aus abertausend Lampen?

Nein, Sterne schlafen nie:
Sie stehen immer am Himmel,
nur sieht man sie nicht bei Tag,
weil die Sonne alles überstrahlt.

Als mir das wieder mal
spontan bewusst wurde,
schaute ich unwillkürlich
nach oben ins helle Tageslicht

und dachte an dich.

©Dunkelpoet



Nachtkinder
(für Ariana)

Wenn sich nachts
alle Blicke treffen könnten,
die sich im Weltall sammeln,
wäre das eine geballte Masse Einsamkeit.
Aber keiner wäre mehr allein.

©Dunkelpoet



Mein Stern

Die Nacht ist ehrlicher als der Tag,
je dunkler, desto ehrlicher,

denn die Farben des Tages
sind nur vom Licht gezeugte Illusion.

In der Nacht bin ich nah bei dir:
In der Nacht strahlt dein Stern über mir.

©Dunkelpoet



Sterntaufe

Wenn es Nacht wird
und ich in den Sternenhimmel sehe,
weiß ich nicht, was du tust.

Aber dem kleinen blinkenden Stern
oben rechts habe ich
deinen Namen gegeben.

Und solange der blinzelt,
weiß ich sicher:
Alles ist gut.

©Dunkelpoet



Urvertrauen

Alles kann man mir nehmen,
mich demütigen, verletzen,
nur meinen Glauben an das Gute nicht.

Mit Märchen bin ich aufgewachsen,
wo immer nur das Gute siegt,
am Ende immer triumphiert.

Obwohl ich manchmal zweifle,
so weiß ich sicher doch,
dass dies kein Märchen ist.

©Dunkelpoet



Liebe geben

Wenn es einen Sinn
im Leben gibt,
dann ist es Liebe,
weil Liebe immer gibt

und weil das Geben
auch ein Sinn des Lebens ist
und weil nur Liebe
immer geben kann.

Wer niemals wirklich liebt,
kann niemals wirklich geben,
kann niemals wirklich nehmen,
was nicht zu kaufen ist.



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